Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU), Freie Universität Berlin

Das FFU gehört zur Freien Universität Berlin und hat einen Forschungsschwerpunkt in der nachhaltigen Energiepolitik. Im Projekt EnAHRgie hat das FFU die Aufgabe zu analysieren, wie sich Politik, Verwaltung und verschiedene gesellschaftliche Interessengruppen abstimmen müssen, um das Energiesystem zu erneuern.

Das FFU arbeitet auf das Ziel hin, diese Abstimmung im Kreis Ahrweiler sowie mit Blick auf die gesamtdeutsche Energiewende optimal zu steuern und dabei unter anderem zu untersuchen, was Ahrweiler von anderen Regionen lernen kann, die ebenfalls lokale Energiewendeprojekte angestoßen haben.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Prof. Dr. Miranda Schreurs
Dr. Kerstin Tews
Jan Beermann

Kontakt

Jan Beermann
Freie Universität Berlin
Forschungszentrum für Umweltweltpolitik (FFU)
Ihnestraße 22
14195 Berlin
T: +49 30 83872792
jan.beermann(at)fu-berlin.de

Über die Institution

Das Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin gehört zu den führenden Instituten im Bereich der vergleichenden und internationalen Umweltpolitikforschung und der Forschung über nachhaltige Energiepolitik. Universitäre und Auftragsforschung sind eng verknüpft mit einem spezialisierten Lehrangebot für Umwelt- und Energiepolitik für Studierende und Promovenden. Das FFU verfügt über besondere Expertise im Bereich globaler Umweltfragen, etwa Klimawandel, Umwelt- und Energiesicherheit, Biodiversität und Strategien nachhaltiger Entwicklung. Es ist außerdem bekannt für seine Forschung zur Rolle von Pionierstaaten in der Politikdiffusion, zur ökologischen Modernisierung und Innovation sowie zur Politikintegration und -evaluation, Indikatoren und Impact Assessment.

Die Energiepolitikforschung am FFU untersucht u. a. unterschiedliche Steuerungsansätze bei der Transformation des Energiesystems in Deutschland insbesondere im Spannungsfeld zwischen dezentralen Initiativen und zentraler Steuerung. Darüber hinaus werden aus vergleichender Perspektive nationale Ansätze der Förderung erneuerbarer Energien, der fossilen und atomaren Energieerzeugung, sowie zur Energieeffizienz untersucht und Lehren für den deutschen und internationalen Kontext gezogen. Aus sozialwissenschaftlichem Blickwinkel untersucht das FFU die Rolle von Akteuren, Verbraucherakzeptanz, Verteilungsfragen, Strukturen, Prozessen und Strategien sowie die Wirksamkeit verschiedener Ansätze und Instrumente.

Aufgaben im EnAHRgie-Projekt

Der Arbeitsschwerpunt des FFU im Verbundprojekt EnAHRgie ist die Identifizierung von Koordinationserfordernissen und -mechanismen

  • a) zwischen verschiedenen politisch-administrativen Handlungsebenen im föderalen System der Bundesrepublik (Kommunen/ Landkreis/ Land/ Bund/ EU) und
  • b) zwischen unterschiedlichen Akteuren (Stakeholdern), deren Interaktion und wechselseitige Beeinflussung häufig die Grenzen des politisch-administrativen Raumbezugs überschreiten.

Einen weiteren zentralen Beitrag leistet das FFU im Themenbereich Politikdiffusion und Politiktransfer, indem geprüft wird, ob und unter welchen Bedingungen Erfahrungen, Maßnahmen und Instrumente in andere regionale Kontexte übertragbar sind.