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Mitglieder des EnAHRgie-Forschungsprojektes besuchten am 28. August das Energie-Kompetenz-Zentrum des Rhein-Erft-Kreises in Kerpen

Am 28. August besuchten Dr. Bernd Greulich (IHK Koblenz), Stefan Gustav (HwK Koblenz), Dr. André Schaffrin, (EnAHRgie) und Wolfgang Schlagwein (EnAHRgie), beide von der EA European Academy, das Energie-Kompetenz-Zentrum des Rhein-Erft Kreises (Eko-Zet). Vor Ort diskutierten sie lebhaft mehrere Stunden mit dem Initiator und Leiter des Kompetenzzentrums, Rüdiger Warnecke, und der Umweltkoordinatorin des Rhein-Erft-Kreises, Dr. Sabine Müller, wie das Bewusstsein der Bevölkerung, aber auch von Politik und Wirtschaft, für die Notwendigkeit der Energiewende gefördert werden kann. Das Energie-Kompetenz-Zentrum setzt dabei auf Information und Schulung unterschiedlicher Zielgruppen: Schüler*innen, Auszubildende, Unternehmer*innen und Endverbraucher*innen. Durch seine Ausstattung bietet sich das Eko-Zet als außerschulischer Lernort hervorragend an. Energie, Energiewandlung, Energieverbrauch und Möglichkeiten der Effizienzverbesserung können unmittelbar erfahren werden. Das Instrumentarium mit unterschiedlichen Wärmeerzeugern und -speichern, Photovoltaik und Gebäudetechnik sowie das "Klimahaus" vor Ort machen die Möglichkeit einer optimierten Energienutzung und der Vermeidung klimaschädlicher Energieformen erlebbar.

Die zusammengekommenen Akteure vereinbarten, dieses "Erleben" auch Schüler*innen und Bürgern aus dem Kreis Ahrweiler zugänglich zu machen. Für Ende des Jahres ist daher der Besuch des Eko-Zet durch eine Schulklasse aus dem Kreis Ahrweiler in Vorbereitung. Ebenso sollen die am Eko-Zet entwickelten Unterrichtsmaterialen, die im naturwissenschaftlichen Unterricht zum Einsatz kommen können, Schulen im Kreis Ahrweiler zugänglich gemacht werden. Darüber hinaus ist angedacht, im kommenden Jahr auf das Thema "Pedelec" zu setzen und eine e-Bike-Radtour vom Erft-Kreis in den Kreis Ahrweiler durchzuführen und dabei verschiedene Vorzeigeprojekt der Energiewende zu besuchen. Fazit des Besuchs: Um zu überzeugen, sollte die Energiewende nicht das Gefühl der Einschränkung vermitteln, vielmehr sollten allen Zielgruppen des Themas mögliche Chancen aufgezeigt werden. Das gelingt naturgemäß besonders gut im Rahmen attraktiver Veranstaltungen, bei denen sich die Besucher*innen wohlfühlen.