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EnAHRgie sucht den Austausch mit anderen Modellregionen - Gemeinsames Seminar am 6. und 7. März stärkt enge Kooperation

Projekte EnAHRgie, render und INOLA im EA-Lab.

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 9. März 2018.

Das Bundesforschungsprojekt EnAHRgie treibt die Übertragung der Ergebnisse aus dem Landkreis Ahrweiler voran. Hierfür gibt es bereits eine enge Kooperation mit weiteren vom Bundesforschungsministerium geförderten Modellregionen. Auf einem gemeinsamen Seminar wurden nun konkrete Erfahrungen ausgetauscht und die weitere Zusammenarbeit vereinbart.

Das laufende Projekt EnAHRgie der EA European Academy hat bis Ende 2017 für die Modellregion Ahrweiler ein Konzept erarbeitet, wie vor Ort auf eine nachhaltige Energieversorgung umgestellt werden kann. Dieses Energiekonzept wurde im Dezember 2017 im Rathaus Bad Neuenahr Landrat Dr. Jürgen Pföhler und weiteren relevanten Akteuren aus der Modellregion übergeben. Für ein zweitägiges Seminar vom 6. bis 7. März kamen nun 40 Praxisakteure, Experten*innen und Wissenschaftler*innen aus fünf vom Bundesforschungsministerium geförderten Modellregionen in Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammen, um Erkenntnisse aus dem Projekt zu diskutieren. Die Veranstaltung erfolgte in Kooperation der beiden Forschungsprojekte EnAHRgie (Modellregion Kreis Ahrweiler, www.enahrgie.de) und render (Städteregion Aachen, www.regionaler-dialog-aachen.de) und wurde von INOLA (Modellregion Oberland, www.inola-region.de) unterstützt. Als Referent für erneuerbare Energien und Kommunikationswissenschaften war Dr. René Mono (100 prozent erneuerbar stiftung) eingeladen.

Inhalt der Diskussion war, wie Forschungsergebnisse zielgruppenorientiert dargestellt und über die Modellregionen hinaus verbreitet werden können. So sieht René Mono ein großes Potential für die deutschlandweite Anwendung der in EnAHRgie und den weiteren Modellregionen entwickelten Ansätze. So wird zum Beispiel von den Teilnehmenden als Erfolg bewertet, dass es im Landkreis Ahrweiler gelungen sei einen abgestimmten Beschluss zur Umsetzung des Energiekonzepts in allen acht Verbandsgemeinde- und Stadträten herbeizuführen. Weiterhin wurde diskutiert, wie Unternehmen und Bürger*innen für die Energiewende gewonnen werden können, welche Geschäftsmodelle trotz unsicherer Förderkulisse rentabel sind und welche Hürden rechtliche Anforderungen für Energieprojekte darstellen. Die Teilnehmer*innen sind sich hierbei einig, dass sich der direkte Erfahrungsaustausch lohnt, um erarbeitetes Wissen und Hilfestellungen zur regionalen Energiewende anwendungsorientiert auf die jeweilige Modellregion anpassen zu können.

Die veröffentlichten Leitfäden zum Projekt EnAHRgie und ein umfassender Projektbericht mit weiteren Hilfestellungen und Ideen können unter https://www.enahrgie.de/energiekonzept/ heruntergeladen werden.

Ansprechpartner für die Presse:

• Dr. André Schaffrin, Projektleiter EnAHRgie, EA European Academy of Technology and Innovation Assessment GmbH, Tel. 02641 973 322, E-Mail: andre.schaffrin(at)ea-aw.de

• Ansgar Skoda, Kommunikationsreferent, EA European Academy of Technology and Innovation Assessment GmbH, Tel. 02641 973 311, E-Mail: ansgar.skoda(at)ea-aw.de

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